Samstag, 1. Dezember 2012

1. Advent

Mein Lieblingsgedicht zur Weihnachtszeit,
ich möchte es allen Widmen die
Gesundheitlich angeschlagen sind ....!
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Weihnachten
Markt und Strassen stehen verlassen,
still erleuchtet jedes Haus,
sinnend geh ich durch die Gassen,
alles sieht so festlich aus.
An den Fenstern haben Frauen
buntes Spielzeug fromm geschmückt,
tausend Kindlein stehen und schauen,
sind so wunderstill beglückt
Und ich wandere aus den Mauern
bis hinaus ins freie Feld.
hehres Glänzen, heiliges Schauern!
wie so weit und still die Welt!
Sterne hock die Kreise schlingen,
aus des Schnees Einsamkeit
steigts wie wunderbares Singen –
O du gnadenreiche Zeit

[Josef von Eichendorff]

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